Kunden bitten uns oft, ihre Bewerbungsunterlagen für „ATS“ oder „Matching“ zu optimieren. Dazu vorab: CV-Parsing, also das Auslesen des Lebenslaufs, bildet die Grundlage für das Matching. Ohne Daten gibt es nichts zu vergleichen. Ein korrekt und vollständig ausgelesener Lebenslauf ist daher die notwendige Basis. Doch Matching geht weiter: Bewerbermanagementsysteme (ATS) mit Matching-Funktionen gleichen die Lebenslaufdaten mit den Anforderungen einer Stelle ab. Häufig geschieht dies KI-gestützt oder basiert vollständig auf künstlicher Intelligenz. Grundlage für das Matching ist in der Regel die Stellenausschreibung.
Personalverantwortliche können die Matching-Kriterien selbst festlegen und gewichten. So könnte „10 Jahre Berufserfahrung im Vertrieb“ ein hartes Kriterium sein. Werden im Lebenslauf nur acht Jahre erkannt, sinkt der Matching-Score, und der Bewerber wird vermutlich automatisch aussortiert. Ist diese Anforderung jedoch nur ein „wichtiger“ Faktor, fällt der Score weniger stark, und der Kandidat bleibt im Rennen. Es gibt also kein allgemeingültiges Matching – es hängt immer von der jeweiligen Stellenausschreibung ab.
Verschiedene Faktoren wie Jobtitel, Aufgaben oder Kenntnisse können das Matching zugunsten des Bewerbers beeinflussen. Die genaue Gewichtung bleibt jedoch meist unbekannt. Das ist nachvollziehbar, denn Personalverantwortliche möchten verhindern, dass Bewerber ihre Lebensläufe gezielt anpassen und so eine unpassende Auswahl entsteht.